Netzhauterkrankungen (Diagnostik der altersbedingten Makuladegeneration)

Als Makula, zu der auch fovea centralis gehört, bezeichnet man den Bereich im Zentrum der menschlichen Netzhaut, der ganz entscheidend für das Sehvermögen ist. Verschiedene Erkrankungen schädigen die Makula und dem zu Folge deren Funktionen. Dazu gehören z. B. die „epiretinale Gliose“, wobei ein dünnes Häutchen über die Makulaoberfläche wächst und dadurch die Sehleistung nach und nach beeinträchtigt.

Weiter kann sich ein Loch in der Mitte der Makula (Makulaforamen) entwickeln, das zwar nicht zu einer Netzhautablösung, jedoch zu einer fortschreitenden, starken Sehverschlechterung mit Verlust der Lesefähigkeit führt. Am bedrohlichsten ist allerdings die altersbedingte Makuladegeneration (AMD), die in trockene und feuchte (häufigste Erblindungsursache in Deutschland) Form unterteilt wird. Sie kann unbehandelt zur Erblindung führen.

Behandlung der Netzhaut

Für die untenstehenden Makulaerkrankungen gibt es verschiedene Behandlungsmöglichkeiten, wie beispielsweise die Intravitreale Injektion (Medikamenteneinspritzung in den Glaskörper).

  • Altersbedingte Makuladegeneration
  • Zuckerbedingte Netzhautschäden (Diabetische Retinopathie)
  • Schwellung der Netzhautmitte (Makulaödem)
  • Entzündung des Augeninneren (nicht infektiöse Uveitis)

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